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Pasching baut weiter Schulden in Millionenhöhe ab

Die Gemeinde Pasching galt in Bezug auf ihre Finanzen lange als Sorgenkind, insbesondere durch sprudelnde Kommunalsteuereinnahmen konnten die Schulden in den letzten Jahren jedoch peu à peu abgebaut werden. Von einst deutlich über 20 Millionen, sollen die Verbindlichkeiten bis 2028 gar auf 12,8 Millionen Euro sinken.

Wie Paschings Bürgermeister Markus Hofko (ÖVP) in der Dezember-Sitzung des örtlichen Gemeinderats bekanntgab, werden die Schulden der Gemeinde im nächsten Jahr um 1,6 Millionen Euro sinken. Ende 2024 werde man somit 15,3 Millionen Euro Schulden haben.

“Das Papier nicht wert”

Was die mittelfristige Planung betrifft, sollen die Schulden – trotz einer geplanten Aufnahme etwa im Jahr 2026 für den Ausbau der Volksschule Langholzfeld – bis zum Jahr 2028 auf 12,8 Millionen zurückgehen. Hofko sprach jedoch davon, dass es sich hierbei um eine Momentaufnahme handle, da man auf Sicht fahre.

„Der mittelfristige Finanzplan ist das Papier nicht wert, weil er etwas abbildet, was wir nicht wissen oder wozu keiner Schätzungen abgeben kann.“ Insbesondere die Ertragsanteile sowie das Wirtschaftswachstum würden als sehr vage beziehungsweise fragil gelten. „Wir müssen bei unseren laufenden Ausgaben trotzdem schauen, dass wir sparsam und auch zweckmäßig sind und nicht mit der Gießkanne umgehen“, so der Paschinger Ortschef.

Schauen, dass wir nicht mit der Gießkanne umgehen

Markus Hofko, Bürgermeister Pasching (ÖVP)

Foto: Paschinger Anzeiger

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