KulturNews

Erste Bilanz zur regionalen Kulturinitiative “INGA”

Vor gut einem Jahr gründeten die Gemeinden Pasching, Hörsching, Wilhering und Kirchberg-Thening eine gemeinsame Plattform mit dem Ziel, das Angebot zu erhöhen und zu attraktivieren.

In unmittelbarer geografischer Nähe zu den Kulturhochburgen Leonding und Traun stellt es für die umliegenden Gemeinden selbstverständlich eine gewisse Herausforderung dar, ein attraktives eigenes Kulturangebot auf die Beine zu stellen. Mit der Gründung der Initiative INGA – angelehnt an die charakteristischen Endungen der Ortsnamen – geht unter anderem das Bestreben einher, die Kräfte entsprechend zu bündeln und Optimierungen bei der Bewerbung der einzelnen Events vorzunehmen.

Dienstleistung für Gemeindebürger

Von der Idee ist man auch im zweiten Jahr des Bestehens überzeugt, wie eine Stellungnahme von Kirchberg-Thenings Kulturreferentin, Ulrike Wurzinger (SPÖ), gegenüber dem „Paschinger Anzeiger“ nahelegt. „INGA verstehe ich in erster Linie als Dienstleistung für unsere Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, damit sie sehen, was sich in unserer Gemeinde tut, aber auch in den Nachbargemeinden. Denn man muss nicht immer in die Ferne schweifen, um tolles Unterhaltungsprogramm zu erleben.“

Vernetzung funktioniert

Die Resonanz sei positiv, aber bei der Bekanntheit sei noch Luft nach oben. „Wahrscheinlich braucht es noch ein wenig mehr Werbung, damit das Angebot besser angenommen wird. Wir überlegen noch, im Ticketverkauf neue Wege zu beschreiten“, so Wurzinger, die von INGA aber grundsätzlich überzeugt ist.

Sehr wertvolle Beiträge liefert jedes Jahr die Gemeinde Hörsching, unter anderem wird dort heuer der bekannte Künstler Marco Pogo auftreten. Gefragt nach seinem Resümee zum ersten Jahr INGA, findet Bürgermeister Klaus Wahlmüller (ÖVP) ebenfalls sehr wertschätzende Worte: „Unser Fazit nach einem Jahr INGA ist ein durchwegs positives. Die Vernetzung zwischen den teilnehmenden Gemeinden hat ausgesprochen gut funktioniert und den Bürgerinnen und Bürgern konnte ein abwechslungsreiches Programm in der Region zwischen Traun und Donau geboten werden.“

Eine Initiative mit viel Potenzial

Auch Paschings Kulturreferent Manfred Leitner (ÖVP) zieht ein positives Resümee, die Initiative sei unbedingt weiterzuführen. „Das hat unglaublich viel Potenzial, aber wie bei allem, was neu ist, braucht das natürlich auch Zeit, muss greifen. Wenn die Leute wissen, worum es hier geht, werden sie auch aufmerksam darauf.“

Das INGA-Programm kann durchaus als ein sehr buntes beschrieben werden. Von örtlichen Traditionen wie Faschingsumzug und Maibaumfest, unterschiedlichen Bruckner-Veranstaltungen, die etwa dem Wilheringer Vizebürgermeister und Kulturreferenten Markus Langthaler (ÖVP) ein großes Anliegen sind, bis hin zu verschiedenen Kabarettisten bzw. Kabarettgruppen wird dem Publikum in den vier Gemeinden einiges geboten. Auch für die Kleinen wird immer wieder etwas geboten, so gibt es in Pasching im April etwa wieder die „Kinder Soundkistn“.

„Die Vernetzung zwischen den teilnehmenden Gemeinden hat ausgesprochen gut funktioniert und den Bürgerinnen und Bürgern konnte ein abwechslungsreiches Programm in der Region zwischen Traun und Donau geboten werden.“

Klaus Wahlmüller, Bürgermeister Hörsching (ÖVP)

Foto: Paschinger Anzeiger

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